Gründungsanlass
und Standort
Am 29. November 2002 wurde das Deutsche
Fachwerkzentrum Quedlinburg in der UNESCO - Weltkulturerbestadt
als Trägerverein der Deutschen Stiftung Denkmalschutz,
des Landes Sachsen-Anhalt und der Stadt Quedlinburg neu gegründet.
Durch eine Anschubsfinanzierung der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt wurde der Aufbau seit 1999 für zwei Jahre ermöglicht.
Als geeigneter Standort wurde der barocke Kaufmannshof in
der Blasiistr. 11 gefunden, rekonstruiert und den Aufgabengebieten
entsprechend eingerichtet. Im Hauptgebäude befindet sich
die barocke Treppenanlage, über welche der Verwaltungsbereich
und die Projektbearbeitung zu erreichen sind. Die Seitengebäude
beherbergen Ausstellungsräume und Werkstätten, welche
für Praxisseminare, wie auch für die Projektarbeit
genutzt werden.
Dieser Gebäudekomplex befindet sich im Besitz der DSD
- Deutsche Stiftung Denkmalschutz . Sie unterstützt das
Deutsche Fachwerkzentrum mit einer ungewöhnlichen Form
der Förderung indem die Räumlichkeiten des barocken
Kaufmannshofes mietfrei genutzt werden können.
Unsere Ziele
Der Wunsch nach einer Anlaufstelle, welche die Möglichkeiten
der Sanierung der Weltkulturerbestadt Quedlinburg vorzeigt,
führte zum Konzept des Deutschen
Fachwerkzentrums mit dem Ziel:
- in Quedlinburg Projekte im Bereich der ökologischen
Sanierung und Bauforschung zu leiten und zu betreuen
- in diesen Bereichen auch überregional zu wirken
- Jugendliche im Rahmen der Jugendbauhütte und ausgewählten
Seminaren an die Denkmalpflege heranzuführen
- Workshops, Theorie- und Praxisseminare für interessierte
Gruppen anzubieten
- eine Anlaufstelle für individuelle Beratungen für
ökologisches Bauen zu schaffen
- Fachliteratur zur Einsicht bereit zu stellen
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