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  "Leitfaden zur Fachwerksanierung für Bauherren und am Fachwerk Interessierte"    
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10. Zimmererarbeiten

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Der Baustoff Holz 

Holz ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff. Seine chemischen und physikalischen Materialeigenschaften hängen von der Baumart und seinen Standort- und Wachstumsbedingungen ab. Nicht nur die baumspezifischen Besonderheiten, wie Festigkeit, Wuchs, Ästigkeit und die Rohdichte sondern auch die feuchtigkeitsbedingten Formveränderungen, das Schwinden und Quellen, sind charakteristisch für den Baustoff Holz. Die chemischen Hauptbestandteile des Holzes sind die Cellulose und die Hemicellulose (Gerüstsubstanzen der Zellwand) mit einem Anteil bis zu ca. 70 % sowie das Lignin (Kitt- und Verstärkungssubstanz der Zellwand) mit einem Anteil von ca. 20 – 30 %. Die einzelnen Anteile untereinander sind entsprechend der Holzart sehr unterschiedlich.

Man unterscheidet folgende Baumarten nach dem farblichen Unterschied zwischen Kern- und Splintholz und der Bildung von Kernholz:

Kernholzbäume
Diese Bäume zeigen deutlich erkennbare Kern – und Splintholzanteile, z.B. Eiche, Nussbaum, Kiefer, Lärche, Kirschbaum

Splintholzbäume
Bei diesen Bäumen tritt keine Verkernung ein, z.B. bei Birke, Weißbuche, Erle, Ahorn, Pappel

Reifholzbäume
Sie besitzen im Kernbereich einen geringeren Wassergehalt als im Splintholz. Das Kernholz unterscheidet sich farblich nicht vom Splintholz. Die Jahresringe verlaufen im Reifholzbereich undeutlich, z.B. Fichte, Tanne, Rotbuche, Linde, Birne Allgemein sagt man, das Holz arbeitet. Die Wasserabnahme bewirkt ein Schwinden, und die Wasseraufnahme ein Quellen des Holzes. Damit ist eine Formveränderung verbunden, die als Reißen, Verziehen oder Windschiefwerden bezeichnet wird. Die Holzfeuchtigkeit beeinflusst nicht nur das Gewicht, sondern auch die meisten physikalischen und mechanischen Eigenschaften der Holzwerkstoffe. Frisch geschlagenes, feuchtes Holz besitzt eine Holzfeuchte zwischen 50 und 100% und mehr. In den Zellhohlräumen befindet sich freies und in den Zellwänden gebundenes Wasser. Halbtrockenes Holz besitzt eine Holzfeuchte unter 30%. Es ist nur noch gebundenes Wasser in den Zellwänden vorhanden. Das Holz fängt an zu Schwinden. In Holzkonstruktionen dürfen nur trockene Hölzer mit einer Feuchte unter 20% eingebaut werden. Holz besitzt die Eigenschaft, sich der umgebenden Luftfeuchtigkeit anzupassen. Die Schwundmaße betragen bei Nadelholz in tangentialer Richtung ca. 10%, in radialer Richtung ca. 5% und in axialer Richtung ca. 0,4%.

Praktische Maßnahmen gegen das “Arbeiten” des Holzes sind:

  • die Stämme sollten im Winter aufgrund der unterbrochenen Nährstoffaufnahme gefällt werden
  • gefällte Stämme sollten möglichst schnell aufgetrennt werden, damit die durch ungleichmäßiges Austrocknen entstehenden Spannungen aufgehoben werden
  • der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes muss der umgebenden Luftfeuchtigkeit angepasst sein
  • Feuchtigkeit ist vom verarbeiteten Holz fern zu halten (z.B. Sperrschichten, konstruktive Maßnahmen)
  • Durch konstruktive Maßnahmen dem Reißen und Werfen des Holzes vorbeugen

Auswahl der Hölzer (U.Ellenberg) 

Im Zuge des Heranwachsens eines Baumes können bedingt des Standortes (z.B. Hanglage), der Witterung, des Lichteinflusses, Wildverbiss, genetisch und vielen weiteren Faktoren Holzfehler und –krankheiten entstehen. Einige nennenswerte sind Abholzigkeit, Drehwuchs, Krümmungen, Astigkeit, Risse, Verfärbungen, Fäule etc. Diese Merkmale mindern die Qualität des mit der Fällung verarbeiteten Bauholzes. Neben den ästhetischen Gesichtspunkten spielt die Minderung der Festigkeit dabei eine entscheidende Rolle. Die bauaufsichtlich eingeführten Norm DIN 4074 regelt deshalb die Auswahl (Sortierung) des zu verwendenden Bauholzes gemäß den statischen Anforderungen.
Grundsätzlich und entsprechend den gültigen Regelwerken sind bei der Sanierung von Fachwerkkonstruktionen nur trockene Bauhölzer mit der entsprechenden Gleichgewichtsfeuchte zu verwenden.

Holzbauteile mit einer hohen Einbaubaufeuchte schwinden im Trocknungsprozess. Das führt zu Trockenrissen und Schwindfugen der Holzbauteile untereinander.
Im Denkmalpflegebereich stellt die Verwendung von Altholz eine Möglichkeit dar, da damit eine normgerechte Holzfeuchte garantiert ist. Voraussetzung ist natürlich eine witterungsgeschützte und luftumspülte Lagerung nach Ausbau aus dem Bestand (organisatorischer Holzschutz). Auch für partielle Sanierungen an der bestehenden Fachwerkkonstruktion wie das Ausklotzen, Aufbohlungen etc. empfiehlt sich altes, abgelagertes Holz, entsprechend der vorhandenen Holzart (Nadel- oder Eichenholz) zu verwenden.
Trockenrisse und Schwindfugen zu den angrenzenden Fachwerksausfachungen können damit vermieden werden.

Altholz sollte jedoch vor dem Einbau von einem Sachverständigen im Bezug auf den Eintrag alter Holzschutzmittel und auf holzschädigende Organismen kontrolliert werden.
Für den Abbund von Fachwerkkonstruktionen wird jedoch zumeist technisch getrocknetes Bauholz verwendet. Diese Hölzer werden in einer Trockenkammer unter einer bestimmten Temperatur und Feuchteregulierung schonend bis zur normgerechten Einbaufeuchte heruntergetrocknet.
Ein weiteres Auswahlkriterium für Bauholz stellt der Einsatzort dar. Hölzer im Innenbereich werden entsprechend des Einbauortes der Gefährdungsklasse 0-2 zugeordnet. Durch bauliche Maßnahmen können sie in die Gefährdungsklasse 0 (z.B. Bauholz im wohnraumähnlichen Klima mit allseitiger Bekleidungen oder ohne Bekleidung und somit visuell kontrollierbar) eingeordnet werden, so dass keine besondere Forderungen an den baulichen oder chemischen Holzschutz erforderlich werden.
Nicht bekleidete Fachwerkhölzer im Außenbereich sind jedoch der Witterung ausgesetzt und müssen in die Gefährdungsklasse 3 eingeordnet werden. Die dazu verwendeten Hölzer müssen entweder eine natürliche Eigenresistenz besitzen oder sie müssen chemisch vorbeugend geschützt werden. Zum Beispiel Kernhölzer der Stiel- oder Traubeneiche besitzen die Resistenz- oder Dauerhaftigkeitsklasse 2 und können somit ohne chemisch vorbeugende Behandlung für die Gefährdungsklasse 3 verwendet werden. Da bis auf die Grundschwelle üblicherweise Nadelhölzer für das Fachwerk verwendet werden, müssen wegen der Gefährdung chemisch vorbeugende Behandlungen erfolgen (siehe Punkt „Chemischer Holzschutz“). Wegen der guten Tränkeigenschaft wird der Einsatz von Kiefernholz dringend empfohlen
Bemerkt werden muss, dass aus ökologischen Gesichtspunkten der bauliche Holzschutz (z.B. die Verwendung einer höherresistenten Holzart, Anordnung von Bekleidungen etc.) gegenüber dem chemischen Holzschutz höchste Priorität besitzt! Nur wo der bauliche Holzschutz nicht überzeugend umgesetzt werden kann sind chemische Maßnahmen gemäß der Gefährdung durchzuführen. Die Zustimmung auf Verzicht oder Anwendung von chemischen Behandlungen ist nach eingehender Beratung vom Bauherrn einzuholen.
Geregelt ist der bauliche und der vorbeugende chemische Holzschutz in den Normenwerken DIN 68800, Teil 1-3, DIN 68364 (5/2003) und DIN EN 350-2.

Holzschädlinge (U.Ellenberg) 

Es gibt eine Vielzahl von holzzerstörenden Pilzen und Insekten, die das verbaute Holz von Gebäuden schädigen oder sogar völlig zerstören können. Nachfolgend werden nur einige wichtige Arten beschrieben. Die entscheidende Ursache für die Schädigungen sind hohe Feuchtebeeinträchtigungen. Holzzerstörende Pilze benötigen für ihre Entstehung (Auskeimung der Pilzsporen) eine Holzfeuchte => 30 %, jedoch können Sie danach bereits ab 20% Holz bewachsen und mit einem Holzabbau beginnen, so dass in den gültigen Normen dieser Holzfeuchtewert als möglicher Pilzbefall angegeben wird. Die Sanierung durch holzzerstörende Pilze und Insekten geschädigte Holzbauteile und deren Bekämpfung ist in der DIN 68800, Teil 4, im dazugehörigen Beuth-Kommentar und in speziellen WTA-Merkblättern geregelt.
Hausfäulepilze
Hausfäulepilze sind alle holzzerstörende Pilze, die am Bauholz am und in Gebäuden unter entsprechendem Milieu (Holzfeuchte, Lufttemperatur) Holzzerstörungen verursachen können. Unterschieden werden dabei: Nassfäulepilze und der Echte Hausschwamm.
Nassfäulepilze
Nassfäulepilze sind alle Hausfäulepilze, außer der Echte Hausschwamm, der eine Sonderstellung einnimmt. Es gibt viele Arten von Nassfäulepilzen, die je nach Pilzart eine Braun- oder eine Weißfäule verursachen können. Alle Nassfäulepilze benötigen für ihren optimalen Zerstörungsprozess eine Holzfeuchte =>35%, jedoch erfolgt auch bei einer Holzfeuchte < 30 % ein Holzabbau. Die Zerstörungen sind in der Regel nur auf den durchfeuchteten Holzbereich begrenzt. Nassfäulepilze können viele Jahre hinaus in eine Art Trockenstarre übergehen, was bedeutet, dass sie bei Holzfeuchteabfall < 18 % latent überleben. Bei erneutem Feuchtezutritt können die Pilze wieder aktiv werden und ihren Zerstörungsprozess fortsetzen. In der Praxis häufig auftretende Nassfäulepilze sind zum Beispiel der Braune Keller- oder Warzenschwamm [Coniophora puteana (Schum./Karst.)], verschiedene Weiße Porenschwämme (Poria spec.) – beides Braunfäuleerreger – und der Ausgebreitete Hausporling [Donkioporia expansa (Desm.) Kotl. et. Pouz], ein typischer Weißfäuleerreger. 2
Echter Hausschwamm [Serpula lacrimans (Wulf. / Bond.)]
Der Echte Hausschwamm ist aufgrund seiner außergewöhnlichen Biologie der gefährlichste und der aufwendigste zu bekämpfende und zu sanierende holzzerstörende Pilz in Gebäuden. Seine versteckte Lebensweise lässt ihn über einen sehr langen Zeitraum unbemerkt und ungestört zu einer bedrohenden Gefahr für die Bausubstanz werden.
Er benötigt zu seiner Entstehung primär eine geringere Holzfeuchte als Nassfäulepilze (30-40%), jedoch kann er anschließend bei einer Holzfeuchte von < 30 % Holz überwachsen und schädigen.
Die bisherige Annahme, dass er trockenes Holz durch sein Mycelsystem befeuchten kann, konnte bis dato nicht nachgewiesen werden.
Des Weiteren über- und durchwächst er neben organischen auch anorganische Materialien und kann meterdickes Mauerwerk sowie auch geschädigte Stahlbetondecken durchwachsen. Dadurch ist er oft abseits von Holzbauteilen im oder am Mauerwerk bzw. an anderen Gebäudeteilen (z.B. Decken) vorzufinden. Seine Zerstörungskraft ist so enorm, dass er bei optimalen Lebensbedingungen in einen relativ geringen Zeitraum tragende Holzbauteile stark schädigen kann, so dass sie ihre Tragfähigkeit verlieren können. Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen, wie Freilegungen, Gesundschnitte etc. sind umfangreicher als bei der Sanierung bei Befall von Nassfäulepilzen. Wird Mauerwerk befallen sind zusätzlich umfangreiche chemische Mauerwerkssanierungen notwendig.
Wegen seiner versteckten Lebensweise ist er relativ selten an Fachwerkaußenwänden vorzufinden und wenn ja, dann oft raumseitig hinter Putz oder Verkleidungen.
Konkrete Forderungen an einer nachhaltigen Bekämpfung und Sanierung sind in der bereits aufgeführten Norm und im WTA-Merkblatt 1-2-05/D „Der Echte Hausschwamm“ aufgeführt!
Bunter (Gescheckter) Nagekäfer (Xestobium rufovillosum-De Geer)
Der Bunte Nagekäfer ist die größte heimische Nagekäferart und tritt vorwiegend an pilzvorgeschädigten Laubhölzern auf. Deshalb ist er oft an Fachwerkhölzer aus Eiche vorzufinden. Nadelhölzer werden auch befallen. Er ist ein Sekundärschädling, da sich die Larven von Pilzbestandteilen ernähren. Weiterhin benötigen sie eine Mindestholzfeuchte von ca. 25 %.
Charakteristisch sind die Klopfgeräusche der Käfer bei der Geschlechtersuche. Daher wird er im Volksmund auch die Totenuhr bezeichnet.
Das Larvenstadium kann 2 – 6 Jahre andauern. Die weicheren Frühholzanteile werden von den sonst unregelmäßigen Larvengängen bevorzugt zerstört, sodass bei stärkerem Befall nur das Spätholz lamellenförmig übrig bleibt.
Die Fluglöcher besitzen einen Durchmesser von 2-4 mm und sind charakteristisch rund. Typisch sind auch die linsenförmigen Kotpillen. Die Bekämpfung eines umfangreichen Befalls an Fachwerkkonstruktionen erfolgt überwiegend im Heißluftverfahren, da chemische Maßnahmen aufgrund der geringen Eindringtiefe des Bekämpfungsmittels sich oft als wirkungslos erwiesen haben.
Hausbock (Hylotrupes bajulus L.)
Der Hausbockkäfer ist der gefährlichste Holzzerstörer von verbauten Nadelhölzern. Die Zerstörungen beschränken sich lediglich auf den Splintanteil des Bauholzes. Das Larvenstadium des Hausbockkäfers kann bis zu 12 Jahre andauern. Die Larve ernährt sich vom Eiweiß des Holzes. Die Fraßgänge sind oval und vorwiegend im Splintholzbereich nachweisbar. Diese sind mit feinem puderartigem Mehl gefüllt, welches charakteristische, holzfarbene, walzenförmige Kotpillen enthält. Die Wandungen der Fraßgänge haben ein lamellenartiges Muster.
Hausbock erkennt man auch an den ovalen, 5-10 mm großen Fluglöchern. Befallen sind vorwiegend verbaute Hölzer bis zu einem Gebäudealter von 60 Jahren. Es kann jedoch auch vorkommen, dass Holzbauteile in Gebäuden > 60 Jahren vom Hausbock befallen werden. Aufgrund des zu geringen Nährstoffs (Eiweiß) im Holz können an diesen Holzbauteilen die Zerstörungen enorm sein.
Die optimalen Bedingungen für den Zerstörungsprozess der Larven liegen bei ca. 30 % Holzfeuchtigkeit und einer Temperatur von 28-30°C. Die Larven sind sehr wärmeliebend und daher häufig in Dachstühlen und Fachwerkhölzer in süd-östlicher Lage aktiv.

Grundlagen einer Sanierung/Modernisierung(U. Ellenberg) 

Steht eine Sanierung eines Fachwerkhauses mit einer zumeist längeren Leerstandszeit an, sind Bauzustandsermittlungen eine unabdingbare Grundlage für die Planung und der Umsetzung von Sanierungsarbeiten.
Den Schwerpunkt bildet die Ermittlung der bereits erwähnten und mit zu rechnenden Schäden und Zerstörungen durch holzzerstörende Pilze und Insekten an den Fachwerkhölzern der Außen- und Innenwände, an den Deckenbalken der Geschossdecken, an der Dachkonstruktion etc. und deren Ursachen. Die Ergebnisse der holzschutztechnischen Untersuchungen mit Angaben zu den erforderlichen Sanierungsmaßnahmen sind schriftlich in einem Holzschutzgutachten zu dokumentieren.
Mit dieser Dokumentation kann der Projektbeauftragte/Planer in Zusammenarbeit mit einem Statiker die Sanierungen planen und weitestgehend die Kosten ermitteln. Weiterhin bilden sie die Grundlage für den Bauherrn zur Vermittlung des baulichen Zustandes, für den Statiker zur statisch-konstruktiven Bearbeitung, für die Zimmerei zur direkten Umsetzung der Sanierung auf der Baustelle und ggf. den Denkmalschutzbehörden für die Beweissicherung.
Exakte Ermittlungen der tatsächlichen Schäden und Maßnahmen sind oft erst in der Bauphase nach Freilegungen geschädigter und angrenzender Gebäudeteile möglich. Darüber ist der Bauherr aufzuklären und in der Kostenkalkulation zu berücksichtigen.
Holzschutztechnische Niederschriften sind für den Planer auch wichtige Grundlagen, um die Ursachen vorhandener organischer Schäden durch baulich-konstruktive Ausbildungen in Zukunft nachhaltig zu beseitigen.
Für die Erarbeitung von Holzschutzgutachten und für die Begleitung holzschutztechnischer Sanierungen sind erfahrene Sachkundige oder Sachverständige für Holzschutz einzubeziehen.

Konstruktiver Holzschutz – vorbeugender Holzschutz durch bauliche Maßnahmen 

Wenn man die Fachwerkbauten unserer Vorväter auf der einen und die holzzerstörenden Organismen auf der anderen Seite betrachtet, so gerät man ob der Beständigkeit des Fachwerks in Erstaunen. Die alten Zimmermeister müssen demnach ein hohes Maß an Erfahrung in Bezug auf ihre Handwerkskunst und die geeignete Holzauswahl gehabt haben. Kernholz + Trockenheit = Holzschutz Zu den kennzeichnenden Merkmalen des Holzes gehört, dass es sich in einem in sich geschlossenen Kreislauf der Natur befindet. Holz wird durch organische Holzzerstörer in entsprechendem Milieu soweit in seinen Bestandteilen abgebaut, dass es dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt wird. Dieser Kreislauf muss aufgehalten werden, wenn Holzbauten, wie z.B. Fachwerkbauten, sicher und beständig ihre Funktion erfüllen sollen. Dazu ist im Grunde nichts anderes notwendig, als das Holz (wie alle anderen Baustoffe auch) trocken zu halten.
Das Holz ist durch sachgemäße Lagerung auch am Einbauort vor Feuchtigkeit zu schützen. Grundsätzlich ist sicher zu stellen, dass Holzbauteile nicht in feuchtes Mauerwerk eingebaut werden. Bei der Fassadengestaltung sollte die Auswahl diffusionsoffener und kapillar trocknungsfähiger Wandaufbauten, Putze, Anstriche im Vordergrund stehen, wobei die spezielle konstruktive Ausbildung von Fugen und die fachgerechte Ausspänung von Rissen in der Holzkonstruktion berücksichtigt werden muss.
Die Feuchtebelastung von Sockelmauerwerken durch aufsteigende und seitlich eindringende Feuchtigkeit (Spritzwasser) sollte reduziert werden. Grundschwellen sind außerhalb des Spritzwasserbereiches (> 30 cm über Geländeoberfläche) sowie über dem inneren Fußbodenniveau anzuordnen und keinesfalls mit Sperrbahnen zu ummanteln.
Zur Reduzierung der Schlagregenbeanspruchung an Fassaden eignen sich möglichst größere Dachüberstände. Eine funktionierende Dachentwässerung, die regelmäßig von Laub, Verschmutzung, Bemoosung etc. befreit wird, sollte selbstverständlich sein. Die Einhaltung des bauphysikalischen Wärme- und Tauwasserschutzes sowie die Vermeidung von Wärmebrücken vermindert die Feuchtebelastung eingebauter Hölzer erheblich.
Maßnahmen zur Vermeidung eines unkontrollierbaren Insektenbefalls sind zum Beispiel das Anbringen von Insektengittern an Lüftungsschlitzen und das Schließen von Rissen durch fachgerechtes Ausspänen.(siehe auch WTA-Merkblätter “Fachwerkinstandsetzung”)
Die Einbeziehung bzw. Betreuung durch einen erfahrenen Architekten mit einem beratenden Holzbauoder Holzschutzsachverständigen wird dringend empfohlen.

Chemischer Holzschutz (U. Ellenberg) 

Aus ökologischen Gründen hat stets der bauliche gegenüber dem chemischen Holzschutz höchste Priorität. Jedoch ist bei bewitterten Fachwerkkonstruktionen im Bestand mit entsprechendem Abbund durch Nadelhölzer und der Sanierung bzw. Ersatz mit gleicher Holzart chemisch vorbeugende Maßnahmen nicht zu vermeiden. Hier sollte die Verwendung von Kiefernholz der Vorzug eingeräumt werden, da diese Holzart eine gute Holzschutzmittelaufnahme besitzt.
Umstritten sind in der Praxis oft die Art und Umsetzung des chemischen Holzschutzes.Gemäß der Norm gibt es zur Erlangung eines chemisch vorbeugenden Holzschutzes gemäß der Gefährdungsklasse 3 (Fachwerk bewittert) drei Möglichkeiten, die nur in Tränkanlagen erfolgen können: Trog- , Kesseldruck- und Vakuumtränkung. Aktuell stehen aufgrund des Holzschutzmittelverzeichnis vom April 2009 nur Holzschutzmittel für das Kesseldruckverfahren zu Verfügung.
Um die geforderte Holzfeuchte zu erreichen, werden die Bauhölzer zuerst bis auf 20 – 25 % heruntergetrocknet, anschließend im Kesseldruckverfahren einer chemischen Behandlung unterzogen und ab- schließend noch einmal heruntergetrocknet. Deshalb sind für diese Hölzer sehr lange Lieferzeiten einzuplanen. Bei vielen Sägewerken gibt es auch in Hinsicht der wiederholten Trocknung technische Schwierigkeiten.
Für denkmalgeschützte Fachwerkgebäude wird deshalb alternativ die Verwendung von Althölzern (siehe S. 48) diskutiert. Bei der Verwendung von Kernhölzer der Stiel- oder Traubeneiche erübrigen sich chemische Maßnahmen, da wie bereits beschrieben diese Holzart eine hohe Eigenresistenz besitzt. Üblich ist die Verwendung von Nadelhölzern gemäß dem Bestand. Diese müssten gemäß der Norm chemisch vorbeugend geschützt werden. Um nun den Vorteil eines trockenen Altholzes Rechnung zu tragen, wäre eine chemische Behandlung nur mit öligen Holzschutzmitteln im Streichverfahren möglich. Da dieses Verfahren nicht normgerecht und da ölige Holzschutzmittel, die über einen sehr langen Zeitraum die Zulassung für die Gefährdungsklasse 3 besaßen, laut des aktuellen Holzschutzmittelverzeichnis 2009 keine Zulassung für diese Klasse mehr besitzen, muss unbedingt der Auftraggeber darüber aufgeklärt und seine schriftliche Zustimmung zu dieser Verfahrensweise eingeholt werden.
Gemäß der Holzschutznorm gibt es ein Passus, dass generell auf einen chemischen Holzschutz verzichtet werden kann, wenn der Bauherr es ausdrücklich und unmissverständlich wünscht und er es schriftlich bestätigt. Der Projektbeauftragte hat jedoch die Pflicht den Bauherrn darüber aufzuklären. In diesem Rahmen müssen alle Vor- und Nachteile über chemische Maßnahmen oder deren Verzicht aufgezeigt werden.
Bei Fachwerkhölzern, die der direkten Witterung ausgesetzt sind und somit das Gefahrenpotential gegenüber Schädigungen durch holzzerstörende Organismen hoch ist, sollte auf einen chemisch vorbeugenden Holzschutz nicht verzichtet werden.
Bei gewünschtem Verzicht auf einen chemischen vorbeugenden Holzschutz sind unbedingt Rücksprachen mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde zu tätigen und deren Einverständnis einzuholen.
Die durchgeführten chemischen Behandlungen sind entsprechend der DIN 68800, Teil 3, Pkt. 10 durch das Sägewerk/ Zimmerein in Form von Begleitpapieren zu bescheinigen und zusätzlich im Gebäude sichtbar in Form einer Dachkarte zu kennzeichnen.

Sanierung organisch geschädigter Holzbauteile (U. Ellenberg) 

Für die durch holzzerstörende Pilze und Insekten geschädigten Konstruktionshölzer gibt es gemäß der Schadensintensität und -umfangs folgende Sanierungsmöglichkeiten: Austausch des Bauteils, Gesundschnitt (bei Nassfäulepilzen 30 cm und beim Echten Hausschwamm 100 cm in Längsrichtung von der letzten sichtbaren Schädigung), Anschuhungen, Bebeilen, konstruktive Verstärkungen, Aufbohlungen, Aussetzen und chemische Behandlungen. Die speziellen Sanierungsmaßnahmen sind in der bereits unter Abschnitt „Holzschädlinge“ erwähnten Norm und in fachspezifischen WTAMerkblättern definiert.
Die Sanierungen, wie z.B. die Gesundschnittsgrenzen, sind durch einen von der Bauausführung unabhängigen Sachkundigen oder Sachverständigen für Holzschutz festzulegen und deren Umsetzung zu begleiten sowie zu kontrollieren.
Die Sanierungsarbeiten sollten von erfahrenen Fachbetrieben, die auf diesem Gebiet entsprechende Referenzen aufweisen, durchgeführt werden.
Für die speziellen chemischen Maßnahmen wie erforderliche chemische Behandlungen von Holzbauteilen im Bestand oder für notwendige chemische Mauerwerkssanierungen sind nur Fachbetriebe mit „Sachkundenachweis“ zu beauftragen.
Nur bei Beachtung der zuvor erwähnten Hinweise kann eine nachhaltige Sanierung gewährleistet werden!

Das konstruktive Gerüst eines Fachwerkhauses 

Die Standsicherheit eines Fachwerkgebäudes wird durch das intakte Holzgerüst gewährleistet.
Die Stockwerksbauweise ist seit dem Spätmittelalter gebräuchliche Konstruktion für Fachwerkbauten, variiert jedoch in seiner Gestalt und entwickelte sich mit den stilistischen Trends und den technischen Möglichkeiten fort.
Bei dieser Konstruktion ist jedes Geschoss für sich einzeln abgebunden und beginnt mit der Grundschwelle, welches im Erdgeschoss auf einem niedrigen Sandsteinsockel, dem Fundament, oder über Kellergewölben auf einem höher gelegenen Sockel aufliegen.
Die Ständer sind meist in regelmäßigen Abständen, den Entfernungen zwischen den Deckenbalken entsprechend, unten in die Schwelle und oben in das Rähm eingezapft. Die Längsaussteifung des Holzgerüstes einer Wand werden durch waagerechte Riegel, die zwischen die Ständer in Brüstungs- und Kopfhöhe eingezapft sind und Streben übernommen. Zusätzlich können Kopfstreben, welche mit dem Ständer und dem darüber liegenden Deckenbalken verbunden sind, die Aussteifung des Tragwerkes in Querrichtung übernehmen.
Den oberen Abschluss der Ständer bildet das Rähm, darauf werden die Deckenbalken verlegt und sind als Balkenköpfe sichtbar. Nach diesem Prinzip werden die Stockwerke jeweils abgebunden und beliebig oft übereinander „gestapelt“.Charakteristisch für den frühen Stockwerksbau ist das weite Vorkragen der oberen Stockwerke.
Die Mehrheit der Fachwerkhäuser besitzt Satteldächer. Diese sind konstruktiv meist als Kehlbalkendächer mit Kehlbalken ausgeführt. Die besonders hohen Dachwerke bestehen aus mehreren Kehlbalkenebenen mit jeweils einfach- oder doppelt-, liegenden oder stehenden Stühlen. 1

a) Schwelle (Grund-, Stockschwelle) waagerechtes „Lastverteilungsholz“ als Basis des abgebundenen Stockwerkes aus Fachwerk, übernimmt Lasten aus dem Gebäude und überträgt diese in das Fundament bzw. das darunter liegende Stockwerk

b) Ständer stehen vertikal auf der Schwelle, übernehmen den Lastabtrag vom oberen Stockwerk in die Schwelle, bei älteren Bauten sind die Ständer in regelmäßigen Abständen in der Achse der Deckenbalken angeordnet, durch Umbauten und ab dem 18. Jh. können die Ständer auch im Rhythmus (mit kleineren und größeren Abständen) angeordnet sein, sie sind in Schwelle, Deckenbalken und Rähm gezapft, nachträglich angeordnete Ständer können mit dem Rähm verblattet sein

c) Riegel waagerechte Hölzer zwischen den Ständern angeordnet, dienen der Längsaussteifung der Fachwerkwand, bilden zwischen den Ständern jeweils unteren und/oder oberen Abschluss eines Gefachs oder einer Fensteröffnung (Brüstungsriegel, Sturzriegel), sind mit den Ständern meist mittels Verzapfung verbunden

d) Streben sind diagonal angeordnete Fachwerkhölzer, dienen der Längsaussteifung der jeweiligen Fachwerkinnen- oder -außenwand, angeordnet als geschoss- oder gefachhohe Streben, typische Verbindungen zu Schwell, Rähm, Riegel sind die Verblattung oder Verzapfung, im Fußpunkt zusätzlich mit Versatz.

e) Kopfbänder / Kopfstreben Kopfbänder / Kopfstreben sind am oberen Wandabschluss schräg angeordnete Hölzer, die der konstruktiven Aussteifung des Fachwerkabbundes oder der Dachkonstruktion dienen, verbunden mit Ständer und Deckenbalken mittels Verblattung und / oder Verzapfung, sind bei weit auskragenden Stockwerken auch außen an der Fassade angeordnet

f) Knagge kurzes, mit dem oberen Teil des Fachwerkständers fest verbundenes Winkelholz zur Unterstützung auskragender, oberhalb liegender Deckenbalken und Wände, Verbindungen mittels Verzapfung

g) Rähm (1) waagerechtes Holz, welches den oberen Abschluss einer Fachwerkwand bildet, oberer „Rahmen“ der Fachwerkwand, Ständer sind eingezapft, die darauf liegenden Deckenbalken (2) sind mit dem Rähm verkämmt. Auf den Deckenbalken liegt das Schwell (3) (Abb. 17).

h) Deckenbalken liegen bei der Stockwerksbauweise auf dem Rähm (mit und ohne Auskragung) auf, sind bei den älteren Fachwerkbauten meist in der Achse der Ständer angeordnet, Deckenbalken nehmen unter anderem Zugkräfte als Binderbalken unter der Dachkonstruktion auf und bilden die Grundlage für die Fußbodenaufbauten, Verbindungen zum darunter liegenden Rähm und zum darüber liegenden Schwellholz mittels Verkämmung

i) Unterzüge bei großen Spannweiten der Deckenbalken bzw. am Punkt der maximalen Durchbiegung sind Unterzüge angeordnet, die sich meist in Längsrichtung durch das ganze Haus erstrecken und in allen Geschossen angeordnet sind

j) Tragende, innere Fachwerklängswände befinden sich meist (ursprünglich) unterhalb der Unterzüge, dadurch werden die Raumgrößen vorbestimmt

k) Dächer die überwiegende Zahl der Fachwerkhäuser besitzt Satteldächer, diese können aus einem einfachen Kehlbalkendach bis hin zu mehrstöckigen Dachwerken mit stehenden oder liegenden Stühlen bestehen, die Gebinde befinden sich in den Achsen der Deckenbalken, welcher Zugband für das jeweilige Gebinde ist, typische Verbindungen zwischen Sparren und Deckenbalken sind schräge Verzapfungen mit und ohne Versatz, Kehlbalken sind an die Sparren geblattet oder mittels Verzapfung verbunden

Typische traditionelle, zimmermannsmäßige Verbindungen (Auswahl) 

Verblattung – eine Verbindung, zweier, sich kreuzender Hölzer in einer Ebene bei der die Hölzer im Querschnitt reduziert und zusammengefügt werden. die Verbindung ist zusätzlich mit Holznägeln gesichert 2
Typisch für Verbindungen zwischen: Riegel/Strebe, Strebe/Rähm, Sparren/ Kehlbalken, Kopfband/Deckenbalken, Kopfband/Ständer

Verzapfung - Holzverbindung, bei der am Ende eines Holzes durch zweiseitige Aussparung ein Zapfen herausgearbeitet wird, der in das Zapfenloch des zweiten Holzes gesteckt und üblicherweise mit Holznagel gesichert wird 3
Typisch für Verbindungen zwischen: Schwelle/Ständer, Ständer/Rähm, Ständer/Riegel, Kopfband/Deckenbalken, Kopfband/Ständer, Sparrenfirstpunkt, Kehlbalken/Sparren, Knagge/Ständer

Verkämmung - im Gegensatz zur Verblattung eine nicht bündige Holzverbindung von zwei waagerecht übereinander liegenden, sich kreuzenden Hölzern; um die Unverschieblichkeit zu sichern, wird am Kreuzungspunkt ein gegenseitiger Ausschnitt gemacht 4
Typisch für Verbindungen zwischen: Deckenbalken/Rähm, Deckenbalken/ Schwelle, Eckverbindung/ Schwelle

Versatz - Holzverbindung zwischen zwei spitzwinklig aufeinander treffenden Hölzern, indem die Hölzer jeweils flach und passend zueinander eingeschnitten werden 5
Typisch für Verbindungen zwischen: Strebe/Schwelle, Sparren/Deckenbalken, Schwelle/Strebe




Abb. 29 Traditionelle Holzverbindungen (DFWZ QLB)


Abb. 30 Verblattung – Riegel/Strebe (DFWZ QLB)


Abb. 31 Verzapfung – Ständer/Riegel (DFWZ)


Abb. 32 und 33 Verkämmung – Eckverbindung Schwellen und Deckenbalken/Schwelle (DFWZ QLB)


Abb. 34 Sturzriegel und Kopfband mittels Zapfen und Versatz mit der Säule verbunden wie bei Abb. 29 unten skizziert (DFWZ QLB)


1 Deutsches Fachwerkzentrum Quedlinburg e.V., Fachwerklehrpfad, Quedlinburg 2008, S. 66
2 ebenda, S. 15
3 ebenda, S. 261
4 ebenda, S. 260
5 Binding, Günther, Mainzer, Udo, Wiedenau, Anita, Kleine Kunstgeschichte des Deutschen Fachwerkbaus,Darmstadt 1975, S. 210

 


Abb. 1 Fachwerkstiel mit einer zu hohen Holzfeuchte eingebaut, durch den Trocknungsprozess kam es zu dieser Schwindfuge zum Gefach (DFZ Qlb.)


Abb. 2 Fruchtkörper des Breitsporigen Weißen Porenschwamms (Antrodia vaillanti) (Foto U. Ellenberg)


Abb. 3 Echter Hausschwamm an einem Fachwerkdrempel (Foto U. Ellenberg)


Abb. 4 Zerstörung eines Fachwerkbalkens aus Eiche durch den Bunten Nagekäfer. Die verbliebenen Spätholzanteile der Jahresringe und kreisrunde Flug löcher sind gut zu erkennen. (Foto U. Ellenberg)


Abb. 5 Fachwerksäule mit Splintholzzerstörungen durch Hausbocklarvenfraß u. typische ovale Fluglöcher des Hausbockkäfers (Foto U. Ellenberg)


Abb. 6 Dach- und Stockwerksüberstände als konstruktive Holzschutzmaßnahme (DFWZ QLB)


Abb. 7 Innenwandkonstruktion eines Fachwerkhauses (DFWZ QLB)


Abb. 8 Fachwerkaufbau am Beispiel des Hauses Pölle 48, Quedlinburg (DFWZ QLB)


Abb. 9 Geschädigte Schwelle (DFWZ QLB)


Abb. 10 Abgesägter Ständer (DFWZ QLB)


Abb. 11 Eckausbildung einer Fachwerkaußenwand mit zwei Riegellagen (1) und Strebe (2) (DFWZ QLB)


Abb. 12 Reparaturverbindung an der Schwelle, Ständer zapft mit falschem Zapfen ein (DFWZ QLB)


Abb. 13 Reparaturverbindung am Ständer mit Verblattung (DFWZ QLB)


Abb. 14 Ersatz eines Riegels/Strebe bauzeitlich (DFWZ QLB)


Abb. 15 Fehlendes Kopfband, Unterzug senkt sich ab, ehemalige Blattverbindung durch die am Unterzugausgearbeitete Sasse gut zu erkennen (DFWZ QLB)


Abb. 16 Geschädigter Dachfußpunkt Rähm, Deckenbalken, Knagge, Sparren (Werkstätten für Denkmalpflege GmbH)


Abb. 17 Geschädigte Deckenauflagerbereiche, Rähm- Deckenbalkenköpfe, Schwelle (Werkstätten für Denkmalpflege GmbH)


Abb. 18 Durch Echten Hausschwamm geschädigte Deckenbalkenlage (DFWZ QLB)


Abb. 19 Reparaturverbindung am Kopfband (DFWZ QLB)


Abb. 20 Reparaturverbindung Deckenbalkenkopf/Rähm/profilierte Schwelle (Werkstätten für Denkmalpflege GmbH)


Abb. 21 Reparaturverbindung am Rähm mit Verblattung (DFWZ QLB)


Abb. 22 Gerades Blatt bei einer Deckenbalkensanierung (DFWZ QLB)


Abb. 23 Die Spannweiten der durchgehenden Deckenbalken werden durch zwei Unterzüge minimiert (DFWZ QLB)


Abb. 24 Fachwerkwand unter dem Unterzug (DFWZ QLB)


Abb. 25 Barocker Dachstuhl mit durchgesägtem Spannriegel (rot markiert), dafür wurde mittig ein Stuhl eingestellt (DFWZ QLB)


Abb. 26 Reparatur am Unterzug mit schräger Verblattung (DFWZ QLB)


Abb. 27 Sanierte tragende Fachwerkwand unter Unterzug (DFWZ QLB)


Abb. 28 Sanierter Knotenpunkt am First, Sparrensanierung (Werkstätten für Denkmalpflege GmbH)