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Der Einfluss des Nutzerverhaltens
und die regelmäßige Wartung und
Instandsetzung der Gebäude haben
einen immensen Einfluss auf
die Funktionstüchtigkeit der Konstruktion.
Schon bei der Erstellung
eines Sanierungskonzeptes sollten
nutzungsrelevante Faktoren, wie z.B.
das Heiz- und Lüftungsverhalten und
sich daraus ergebene bauklimatische
Zustände in die Überlegungen
einbezogen werden.
Eine Komplettsanierung, Instandsetzung
oder Modernisierung von Häusern,
Wohnungen oder Einzelräumen
erfolgt heutzutage in immer
kürzerer Zeit. Nach der Bautätigkeit
werden die Räumlichkeiten möglichst
umgehend bezogen. Dabei
kann die während der Bauphase
eingetragene Baufeuchte enorm
unterschätzt werden. Im Rahmen des Ökologischen Pilotprojektes
unter wissenschaftlicher
Begleitung konnte nachgewiesen
werden, dass bei Innendämmmaßnahmen
je nach Ausführung zwischen
11,5 und 31,2 Liter Feuchtigkeit
je qm Wandfläche eingetragen
werden können. Die errechnete
Baufeuchte betrug für die Wandaufbauten
mit Holzleichtlehmhintermauerung,
Stampflehm, Kalziumsilikat-
bzw. Holzweichfaserinnendämmung
ein Vielfaches der rechnerisch
ermittelten Kondensatmenge
eines Jahres. Abb. 1 zeigt
im Säulendiagramm den Feuchteeintrag
bei den genannten Innendämmsystemen
während der
Bauphase. Der untere Säulenabschnitt
beschreibt die eingetragene
Feuchte der Ausgleichsschicht zur
Fachwerkwand – ca. 50 mm Lehmbruchhinterfüllung
bzw. Ausgleichsputz. Bei den Plattendämmsystemen stellen
sie den größten Feuchtelieferanten
dar. Der mittlere Säulenteil
zeigt den Feuchteeintrag durch den
Dämmstoff selbst und der oberste
Säulenabschnitt markiert die Bekleidung
von innen – zweilagiger Lehmputz
bzw. bei den Kalziumsilikatplatten
ein Kalkputz. In die Berechnung
sind sowohl die Ausgleichsfeuchten
des Baustoffs als auch die Anmachfeuchten
eingeflossen. Entschärfend
muss man natürlich darauf
hinweisen, dass die jeweiligen
Materialschichten nicht zeitgleich,
sondern in größeren Abständen eingebracht
wurden, so dass zwischenzeitlich
eine leichte Abtrocknung
möglich war. Trotzdem ist die Gesamtfeuchtemenge
beachtlich. Anhand der
kontinuierlichen Feuchtemessung in
der Wand wurde festgestellt, dass
die Baufeuchte erst nach etwa einem
Jahr annähernd abgetrocknet
war. Der in den jeweils neben dem
Wandsystem dargestellte, nach DIN
4108 errechnete Kondensatausfall
erscheint dagegen verschwindend
gering. Um einer langsamen, unzureichenden
Bauaustrocknung schon während
der Bauphase entgegenzuwirken,
sollte zwischenzeitlich auf eine
ausreichende Stoßlüftung geachtet
werden, insbesondere wenn der
Heizungsbetrieb ebenfalls angelaufen
ist. Alternativ können Entfeuchtungsgeräte
eingesetzt werden.
Großen Einfluss auf die Entstehung
von Schäden durch übermäßige
Luftfeuchteanreicherung haben die
Nutzer selbst. Aus Energiespargründen
werden häufig Schlafzimmer
und Küchen unzureichend beheizt,
wodurch es bei der in diesen Räumen
üblichen Feuchteanreicherung
der Luft an den untertemperierten
Außenwänden (= 12,6° C) zu
Kondensatbildung kommen kann.
Die absolute Luftfeuchte bezeichnet
die tatsächlich in der Luft vorhandene
Menge Wasserdampf. In
der Praxis wird die Luftfeuchtigkeit
als relative Luftfeuchte angegeben.
Sie bezeichnet den Prozentgehalt
der tatsächlich vorhandenen, von
der Temperatur abhängigen, jeweils
möglichen maximalen Feuchte.
Die Aufzeichnung der Temperaturentwicklung
und der relativen
Feuchte im Verlauf eines Wintertages
in vier Wohnungen (Abb. 2)
kann man wie folgt bewerten: Bei konstanter Schlafzimmertemperatur
[T(i) W7] von ca. 15° C (untere
gelbe Temperaturkurve) steigt in WE
5 die relative Luftfeuchte [rF(i) W7] (obere gelbe Feuchtekurve) im
Schlafzimmer im kritischen Zeitraum
zwischen Mitternacht und 7.00 Uhr
morgens bis auf ca. 70%. Nach
dem Lüften gegen 9.00 Uhr (Temperatur
und relative Luftfeuchtigkeit
sinken) wird das Zimmer wiederum
nicht über 15° C erwärmt. In einem
solchen Fall wäre davon auszugehen,
dass die Oberflächentemperatur
der Wandflächen über einen
längeren Zeitraum unter dem kritischen
Wert von 12,6° C liegt. Bei behindertem
Abtrocknungsvermögen
im Wandquerschnitt ist dann die
Gefahr von Schimmelbildung sehr
hoch. Im Gegensatz dazu lässt sich
in WE 4 im gleichen Zeitabschnitt
eine höhere Temperatur [T(i) W6]
von ca. 19° bis 23° C (obere weiße
Temperaturkurve) mit einer zugehörigen,
geringeren relativen Luftfeuchtigkeit
[rF(i) W6] von 49% bis
55% (untere weiße Feuchtekurve)
erkennen. 1 Beim Heizen steigt die Temperatur,
während die relative Feuchte sinkt.
Bei einem Lüftungsprozess hingegen
sinken Temperatur und relative
Feuchte fast parallel. Für ein gesundes
Wohnklima empfiehlt sich eine
relative Luftfeuchtigkeit von 34 –
60%. Der so genannte Normalwert
liegt bei 20° C Raumtemperatur und
50% relativer Luftfeuchte.
Da die relative Luftfeuchte von der
Lufttemperatur abhängig ist (warme
Luft nimmt mehr Feuchte auf als
kalte Luft), kann es überall dort in
der Wohnung, wo niedrige Temperaturen
auftreten, aufgrund von Kondensationsvorgängen
kritisch feucht
werden. Diese Gefahr besteht vornehmlich
an kalten Wandecken, mit
großflächigen Möbeln verstellten
Außenwänden, Leibungsbereichen
von Fenstern, bei denen z.B. durch
schwere Vorhänge keine Luftzirkulation
möglich ist. Ferner kann zwar die unbedachte
Auswahl von Oberflächenbekleidungen,
z.B. Kunstharz- bzw. Silikonanstriche,
Bekleidung der Decken
und/ oder Wände mit Polystyrol-
Hartschaumplatten und Folientapeten
je nach Mietergeschmack
eine Wohnung verschönern, hemmt
aber ebenfalls die Abtrocknung von
Feuchtigkeit aus dem Bauteilinneren. In vielen Wohnungen ist es sogar
üblich, dass die in Duschen und Bädern
mit Feuchtigkeit gesättigte
Raumluft in die angrenzenden
Räume entlüftet wird oder dass die
feuchte Wäsche in den Wohnräumen
getrocknet wird. Eine unzureichende Lüftung insbesondere
bei dichten Fenstern trägt
zusätzlich zu einer Übersättigung
der Raumluft bei. Zur Vermeidung
von Schimmelpilz muss aber gelüftet
werden. Selbst die Kommission Innenraumhygiene
des Umweltbundesamtes
ist inzwischen angesichts der Schimmelpilzausbreitung
so alarmiert,
dass sie in einer Bekanntmachung
Tipps zum richtigen Lüften veröffentlichte.
„Ein, besser mehrere Fenster
sollten mehrmals am Tag, mindestens
aber morgens und abends,
kurzzeitig weit geöffnet werden“. Das in der Praxis gern zur permanenten
Lüftung herangezogene angekippte
Fenster ist deshalb ungeeignet,
weil damit die aufsteigende
Wärme des unter dem Fenster montierten
Heizkörpers direkt ins Freie gelangt
und ein Abführen der im
Raum trägen feucht-warmen Luft
nur sehr langsam erfolgt. Wer mit Hilfe der Stoßlüftung die
feuchte Luft hinauslüftet, tauscht damit
unter Umständen auch sehr
energiereiche Luft aus. Das Lüften
sollte deshalb in einer Art erfolgen,
die zwar den Austausch feucht-warmer
gegen kühle und trockene Luft
ermöglicht, ein Auskühlen der Umgebungsflächen
aber vermeidet.
Der Zwang zum regelmäßigen intensiven
Lüften widerspricht im
Grunde dem Nutzen der intensiven
Dämmung. Je öfter die Fenster geöffnet
werden müssen, um der
Schimmelpilzbildung vorzubeugen,
desto mehr Wärme geht verloren.
Eine offizielle Rechnung gibt es
nicht, jedoch steht fest, dass beim
normalen Querlüften mit einer
Dauer von fünf Minuten 60 Prozent der Wärme aus der Luft verloren gehen.
Eine Standardheizung benötigt
30 bis 60 Minuten, um das wieder
auszugleichen. 3 Das individuelle Nutzerverhalten ist
abhängig vom subjektiven Wohlbefinden,
welches wiederum beeinflusst
wird von den Faktoren: Temperatur,
Zugluft, Gerüche,
Schadstoffbelastung und bedingt
Feuchte. Beim Lüften geht es nicht
nur darum, hohe Feuchtegehalte,
Stoffwechselabfallprodukte und Gerüche
abzuführen, sondern auch
um die Zufuhr von frischer Atemluft.
Der Bedarf an Frischluft beträgt je
nach körperlicher Anstrengung bis
zu 130 m3/Stunde. „Bei durchschnittlich dichten Wohnungen,
deren Fenster mit Dichtprofilen
ausgestattet sind, kann von
einer natürlichen Luftwechselrate
durch Fugen von 0,12/Stunde ausgegangen
werden, d.h. dass die
Raumluft etwa alle 8 Stunden vollständig
ausgetauscht wird.“ 4 Das bedeutet weiterhin, dass mehr
als 50% des notwendigen Luftwechsels
durch aktives Lüften oder
Lüftungsanlagen sichergestellt werden
muss. Schwieriger ist die Einschätzung der
Notwendigkeit des Ablüftens bei erhöhter
Luftfeuchte, da der Mensch
kein Sinnesorgan für die Luftfeuchtigkeit
besitzt. Unstrittig ist die Situation
z.B. nach Wannenbädern,
Duschvorgängen, beim Kochen
oder immer dann, wenn Scheiben
oder Spiegel beschlagen. Bei ebenfalls
gefährdeten Räumen, wie
Schlafzimmern oder Wohn- und Arbeitsräumen
mit großem Pflanzenbestand,
Aquarien oder Wäscheständern
ist es ratsam, die Luftfeuchte
mit technischen Hilfsmitteln
(Hygrometer) zu kontrollieren.
Deutliche Unterschiede bei den nutzungsbedingten
Einflüssen gibt es
zwischen reiner Wohnnutzung und
Geschäftsnutzung. So haben wir im
Rahmen des Projektes „Folgeschäden
nach Sanierungsmaßnahmen
an ausgewählten Bauten“ beispielsweise
bei gewerblich oder als
Büro genutzten Räumen und Bauten
keine Schäden aufgedeckt, die
mit der Ausführung leichter Ständerwände
mit Mineralwollfüllung
und Gipskartonbeplankung in Zusammenhang
gebracht werden
können. Bei reiner Wohnnutzung dagegen
erscheint die Ausführung solcher
Innendämmsysteme in Kombination
mit dem spezifischen
Nutzerverhalten wesentlich problematischer
und schadensanfälliger.
Diese Bilanz bestätigt die Aussagen
über den beträchtlichen Einfluss des
Raumprogramms und des Nutzerverhaltens.
Doch welche Konsequenzen
können daraus abgeleitet
werden?
Aufgrund des schwer beeinflussbaren
Verhaltens der Nutzer wäre zumindest
bei Trockenbaukonstruktionen
an Außenwänden eine
Luftdichtheit besonders in Wohnräumen
notwendig, um Kondensat
in der Außenwandkonstruktion infolge
einer Abkühlung der nach außen
strömenden Luft zu vermeiden.
Folgerichtig müssten Lüftungsanlagen
– möglichst mit Wärmerückgewinnung
- sowie Klimaaggregate
zur Standardausrüstung einer jeden
Wohnung gehören. Allerdings sind
Lüftungsanlagen sehr teuer. Bei mechanischen
Lüftungsanlagen wirkt
sich nachteilig aus, dass Gerüche
durch das ganze Haus gezogen
werden. Alle Lüftungsanlagen müssen
aus hygienischen Gründen 5 regelmäßig
gewartet werden und sie
verbrauchen selbstverständlich Antriebsenergie. Bei Fachwerkbauten und Leichtkonstruktionen
lässt sich allerdings
eine solche Luftdichtheit, wie sie zur
Vermeidung von Konvektionsströmen
notwendig wäre, handwerklich
in der Regel kaum dauerhaft herstellen.
Deshalb ist bei der nachträglichen
Innendämmung von
Fachwerkbauten die Ausführung
homogener Wandaufbauten (ohne
Luftzwischenräume) mit gutem, kapillarem
Entfeuchtungsvermögen
eine ausgezeichnete Alternative.
(siehe Abschnitt: 10e Nachträgliche
Innendämmung)
Auch Pflanzenbewuchs an Fachwerkfassaden,
welcher von Mietern
oder Vermietern gern zur Aufwertung
der Fassadenansicht oder
auch als natürlicher Wetterschutz
verwendet wird, kann zu Schäden
führen. Bei zwei untersuchten Objekten
ist das Fachwerk partiell
durch die Haftwurzeln von Pflanzen stark angegriffen worden. Die Farbbeschichtung
der Fachwerkhölzer
und der anliegenden Gefache
wurde durch das Verkrallen der
Pflanzenwurzeln aufgespalten.
(Abb. 6) So konnte nicht nur das an
der Fassade herablaufende Niederschlagswasser
sondern auch
das an den Blättern verbleibende
Wasser in die Fachwerkkonstruktion
eindringen. Eine zügige Abtrocknung
der Fassade wurde durch das
Laubwerk behindert. Inzwischen
sind einige Hölzer zusätzlich durch
Pilzbefall geschädigt. 6 Deutliche Qualitätsmängel wiesen
10% der Gebäude auf, bei denen
die regelmäßige Pflege und Unterhaltung
versäumt wurde. Solange
die Objekte bewohnt und somit regelmäßig
genutzt waren, konnten
Mängel oder Schäden relativ zeitnah
behoben werden; auch eine
Beheizung und Grundlüftung war
gewährleistet. In welchen Intervallen Schönheitsreparaturen
oder Instandhaltungsmaßnahmen
tatsächlich durchgeführt
worden waren, konnte im
Rahmen des Bauschadensprojektes
nur bedingt recherchiert werden.
Eine bestimmte Regelmäßigkeit ist
bei eigengenutzten Bauten und bei
städtischen Objekten belegbar, da
hier die Abrechnungsunterlagen archiviert
wurden. Bei zeitweise oder über lange Zeiträume
leerstehenden Mietobjekten,
werden Mängel und Schäden erfahrungsgemäß
erst sehr viel später
offensichtlich. Der verstreichende
Zeitraum bis zum Beheben der
Schäden ist grundlegend davon
abhängig, wie schnell der Eigentümer
in Kenntnis gesetzt wird und welche
finanziellen Möglichkeiten ihm
zur Schadensbeseitigung zur Verfügung
stehen. Es ist nicht ungewöhnlich,
wenn aufgrund vernachlässigter
Instandhaltung ein Auszug der
Mieter erfolgt - oder umgekehrt,
wenn aufgrund fehlender Mieteinnahmen
eine regelmäßige Inspektion
und Mängelbeseitigung nicht
stattfindet. Hier könnte eine Spirale
entstehen, die im finanziellen Ruin
des Bauherrn oder im baulichen
Verfall des Gebäudes mündet. 7 Eine Veräußerung des betroffenen
Objektes wäre in diesem Fall sehr
schwierig, da aufgrund der meist
beträchtlichen Schäden der Aufwand
für eine erneute Sanierung
sehr hoch ist. Zusammenfassend lässt sich feststellen,
dass ein kontrolliertes, regelmäßiges
Heizen und Lüften aller in
der Wohnung befindlichen Räume,
das Bewahren einer soliden Raumhygiene,
mit dem Vermieter in Bezug
auf Zeiträume und Materialien
abgestimmte Schönheitsreparaturen,
regelmäßige Inspektionen
durch die Nutzer und den Eigentümer,
die zeitnahe Behebung eventueller
Mängel und Schäden die
Langlebigkeit des Hauses positiv beeinflussen
kann. Bei einem sorgfältigen
Übergabegespräch können z.B.
grundlegende Verhaltensregeln besprochen
und Checklisten ausgetauscht
werden. 8
1 DFWZ QLB, Bauklima Ingenieurbüro Wulf Eckermann, Potsdam; „Ökologisches Pilotprojekt unter wissenschaftlicher Begleitung“, Aufzeichnung der Temperaturentwicklung und der relativen Feuchte im Verlauf eines Wintertages in vier Wohnungen
2 Die Welt, Artikel 1142593: Umwelt-Bundesamt legt neue Studie vor: In deutschen Kinderzimmern blüht der Schimmel
3 Siehe auch Meier, C. Richtig bauen – Bauphysik im Widerstreit – Probleme und Lösungen. Renningen-Malmsheim: expert verlag, 12. Auflage 2007
4 Schnapauff, V., Richter-Engel, S.; Gebrauchsanweisung für Häuser, Bauforschung für die Praxis, Band 40, Fraunhofer IRB Verlag Stuttgart 1997, S.17 ff
5 Verschmutzung, Verkeimung der Kanäle
6 Holzschutzgutachten vom 30.06.2006, Joachim Wießner, öbuv Sachverständiger für Holzschutz, Lastrupp
7 Ein im Rahmen des Bauschadensprojektes untersuchtes Objekt war betroffen.
8 Gliederungsbeispiele und Textbausteine für Eigentümer und Mieter finden sich in der Broschüre: Schnapauff, V., Richter-Engel, S.; Gebrauchsanweisung für Häuser, Bauforschung für die Praxis, Band 40, Fraunhofer IRB Verlag Stuttgart 1997
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Abb. 1 Gegenüberstellung der eingetragenen Baufeuchte und des Kondensatausfalls (nach DIN 4108) am Beispiel der Wandaufbauten aus dem Ökologischen Pilotprojekt: Holzleichtlehmschale, Stampflehm, Kalziumsilikatplatte und Holzweichfaserplatte (DFWZ QLB, Bauklima Ingenieurbüro Wulf Eckermann, Potsdam)
Abb. 2 Lüftungsverhalten an einem Tag am Beispiel der Nutzungsgewohnheiten in vier Wohnungen. (= vier Kurven) (aus Ökologischem Pilotprojekt, DFWZ QLB, Bauklima Ingenieurbüro Wulf Eckermann, Potsdam)
Abb. 3 Schimmelflecken unter einer folienbeschichteten Tapete in einem Duschraum (DFWZ QLB)
Abb. 4 Zusammenstellung der Wasserdampfabgabe in Wohnungen (aus:(1) Schnappauf, v., Richter-Engel, S.: Gebrauchsanweisung für Häuser, Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 1997, S. 16)
Abb. 5 Im Gebäudeinneren traten 31% der Schäden an Innenbekleidungen und Dämmschichten auf, die sich entsprechen der Grafik verteilen. (DFWZ QLB)
Abb. 6 Auch die Gefachoberfläche (Beschichtung und Verputz) sind durch die Haftwurzeln der Pflanzen geschädigt worden. (DFWZ QLB)
Abb. 7 Eine unterlassene Instandsetzung der Dachentwässerung begünstigte das Ausmaß der Feuchteschäden am Sockel (DFWZ QLB)
Abb. 8 Die Reinigung der Dachentwässerungsanlagen und Überprüfung der Dacheindeckung sollten regelmäßig erfolgen. (DFWZ QLB)
Abb. 9 Die Bemoosung am unteren Anschluss des Dachflächenfensters sollte bald entfernt werden. (DFWZ QLB)
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