Bauforschung
Ein Schwerpunkt des Deutschen Fachwerkzentrums Quedlinburg
e.V. bildet die baugeschichtliche Untersuchung und Dokumentation
bedeutender Baudenkmäler des Landes Sachsen Anhalt, wie
z.B. dem ältesten Steinbau Quedlinburgs der Hölle
11. Das Forschungsprojekt "Baugeschichtliche Begleitdokumentation
von denkmalpflegerisch bedeutsamen Gebäuden" wird
vom Kultusministerium Sachsen Anhalt, dem Europäischen
Sozialfond und von der Bundesagentur für Arbeit gefördert.
Ziel des Projektes ist es, für denkmalrelevante Häuser
eine Dokumentation anzulegen, welche die Geschichte eines
Hauses - die ursprüngliche Konstruktion und spätere
bauliche Veränderungen erfasst sowie Bauschäden
und Nutzungsmängel diagnostiziert, um Verluste der historischen
Bausubstanz in Folge von Sanierungsarbeiten zu reduzieren.
Bauprojekte
Der Arbeitsschwerpunkt des Hauses - die denkmalgerechte,
substanzschonende und ökologische Sanierung von bedeutenden
Baudenkmälern - steht besonders bei dem Praxisprojekt
"Goldstrasse 25" und der Sanierung des gotischen
Dachstuhls der Tangermünder St. Stephanskirche im Vordergrund.
Das Praxisprojekt "Goldstrasse 25" orientiert sich
an den im Mittelalter wirkenden Bauhütten, welche alle
Bereiche des Bauens vereinten. Dabei soll nicht eine historische
Einrichtung wiederbelebt, sondern eines ihrer Merkmale aufgegriffen
werden, was zeitlos gültig ist: Die Bildungsfunktion.
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